Keine Angst vor der eigenen Courage

Der Global Entrepreneurship Monitor untersucht Unternehmensgründungen im internationalen Vergleich ( vgl www.http://gemconsortium.org/ ). Der neueste Report attestiert Deutschland vergleichsweise eigentlich ganz günstige Rahmenbedingungen, insbesondere betreffend Fördermöglichkeiten  bei technologieorientierten StartUps  in deren Seed-Phase, also unmittelbar im Zeitraum der eigentlichen Gründung. Der Schulterschluss von EXIST-Gründerhochschule Lübeck (Brückeninstitut von Uni und FH im GründerCube; www.gruendercube.de) und den drei TZL-Standorten Campus, City und Seelandstraße ist hier beispielgebend.

Als Hemmnisse für ein stärkeres Gründungsgeschehen – bei den innovationsbasierten Volkswirtschaften liegt Deutschland weit hinten – wird vor allem eine gering ausgeprägte Gründerkultur angesehen in Verbindung mit einem Stigma des Scheiterns. Erstere wird auf dem Campus durch die EXIST-Gründerhochschule unter den Studierenden gezielt aufgebaut. Das vermeintliche Stigma des Scheiterns ist nach den Erfahrungen des TZL im Technologiebereich jedoch gar nicht gegeben: Auch nicht erfolgreiche Gründer qualifizieren sich allemal durch ihr StartUp-Engagement für das Intrapreneurship in etablierten Unternehmen.

Im Fazit ist jedenfalls Angst vor der eigenen Courage jedenfalls weit weniger berechtigt als die die laut Studie z.B. in Griechenland massiv gegebene Angst vor der Pleite.

TZL Standorte

Self-Making im FabLab-Lübeck

Aus „Die Wirtschaft“, Magazin der Lübecker Nachrichten 04/2015Folie1

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FabLab weit vorne bei Google

Das FabLab-Lübeck im Technikzentrum (TZL) an der Seelandstraße ist gerade mal eine halbes Jahr im Betrieb und hat es unter der allgemeinen Eingabe „FabLab“ bereits weit nach oben bei Google geschafft – bei  manchen auch ganz nach oben.

Dazu muss man wissen, dass es FabLabs seit der ersten Gründung 2002 am MIT Massachussetts Institute of Technology in Boston und 2009 an der RWTH Aachen mittlerweile an rund 300 Standorten weltweit gibt, in Deutschland rd 50. Und Lübeck bei Google ganz vorne dabei?! Das sollte doch Anlass geben, sich mit dem Thema „Fabrication Laboratory“ in Lübeck näher zu befassen.

Natürlich hilft die Lektüre der Internetseiten unter www.fablab-luebeck.de . Dort wird man eingeführt in das gemeinnützige Projekt am TZL, dass es sich um eine offene High-Tech-Werkstatt handelt mit dem Ziel, vom älteren Schüler über den Studenten bis zum Doktoranden oder ambitionierten Erfinder/Gründer/StartUp sowie auch jungen technologieorientierten Unternehmen/Dienstleistern auf einfache Weise industrienahe Produktionstechniken für die Anfertigung von Funktionsmustern und Prototypen unter anderem zu Lern- und Erprobungszwecken zur Verfügung zu stellen. Vor allem 3D-Drucker und CNC-gesteuerte Maschinen stehen für das Selbermachen zur Verfügung.

Viel besser aber, man schaut selbst vorbei: An jedem Donnerstag ist ab 15 Uhr Open FabLab-Day und zwischendurch geht auch was.

manuel

Verankert in den Genen der Hanse

„Unser Roman ´ImPuls der Stadt` mag auch an anderen Standorten stattfinden können; in Lübeck ist er in den Genen der Hanse verankert.“ Björn Engholm ( www.impuls-der-stadt.de)

engholm carpe

Prototyping im FabLab

Fachtagung Prototyping: Unser FabLab-Ausflug zur Fachtagung Rapid Prototyping führte uns nach Hamburg an die HAW – Hochschule für angewandte Wissenschaften. Die Veranstaltung findet einen großen und stark wachsenden Zulauf, dieses Jahr waren schätzungsweise 500 Teilnehmer dabei.

Auf der Veranstaltung waren verschiedene Vorträge zu verfolgen, welche zeigten, wie der 3D-Druck in der Industrie eingesetzt wird und Ausblicke, wo die Reise hingeht. Besonders beeindruckend war der Vortrag von Lufthansa Technik, welche den 3D-Druck bereits produktiv in verschiedenen Bereichen einsetzt.

Weiterhin gab es eine interessante Ausstellung mit Herstellerständen und einem Stand eines studentischen Projekts, bei dem an einem eigenen 3D-Drucker gearbeitet wird. Wir stehen betreffend unseres eigenen Selbstbauvorhabens bereits in Kontakt!

Übrigens bietet das FabLab Lübeck nicht nur die Selbermach-Möglichkeit samt ingenieurtechnischer Hilfestellung, aber auch fundierte Expertise betreffend Qualitätsmethoden und Erfüllung regulatorischer Anforderungen speziell bei Medizinprodukten, auch einem wichtigen Thema der Fachtagung.

Mehr dazu jeden Donnerstag ab 15.00 Uhr im FabLab im TZL-Gebäude 4 an der Seelandstraße.

fabfachtagung

Gleich morgens abheben

… im Windfang zum TZL-Gebäude 6 an der Seelandstraße gesehen; da hebt man doch gleich auch bei der Arbeit ab…

roch flugzeug

FabLab jetzt mit Elektronik- und Programmierequipment

Ankunft Elektronik- und Programmierequipment!

Heute ist endlich unser Elektronik- und Programmierequipment angekommen. Nachdem wir schon grundsätzlich mit Lötstation und Lötzubehör ausgestattet waren, haben wir uns einmal den Katalog rauf- und runterbestellt und einen Rundumschlag für die Erstellung elektronischer Schaltungen und der Arduino-Programmierung gemacht.

Unter anderem sind dabei: Arduino-UNOs inklusive diverser Shields (Ethernet, Wlan, RGB,…), Motortreiber und Schrittmotoren, Displays, LEDs, Widerstände, Gleichrichter, Taster, Schalter, Reedkontakte, Relais, Kabel, Platinenmeterial, Lochrasterplatten, Litze, Isolierband, Wärmefolien, Aufbewahrungsboxen, ein Beschriftungsgerät und so weiter und so fort… es wird sicherlich einiges an Zeit brauchen alles einzusortieren!

Damit haben wir unsere letzte kleine Einschränkung gefüllt, bei uns können ab jetzt uneingeschränkt alle Projekte, ob groß ob klein, ob mit oder ohne elektronische Komponenten, ob einfach oder aufwendig umgesetzt werden!

arduino

VDI-News zu FabLab im TZL

http://menschundtechnik.com/blog/2015/02/06/fablab-luebeck-im-technikzentrum-eroeffnet/

FabLab-Lübeck im Technikzentrum eröffnet

Vermittlung von produktionstechnischem Wissen und neuen Geschäftsmodellen.

Im Technikzentrum in der Seelandstraße 3 in Lübeck befindet sich seit Kurzem das neu eröffnete FabLab. In der High-Tech-Werkstatt sollen Schüler, Studierende, Gründer und kleine Unternehmen mit moderner Fertigungstechnologie vertraut gemacht werden. Schüler erhalten Einblick in die Welt der Technik und die vielfältigen neuen technischen Errungenschaften mit noch lange nicht ausge-
schöpften Möglichkeiten. Studenten können zum Studienabschluss Funktionsmuster realisieren, und Gründer sowie Unternehmer erhalten die Möglichkeit, Prototypen zu entwickeln. Auch gemeinsame Projektarbeiten sind im FabLab denkbar. Massenproduktion oder kommerzielle Fertigung sind jedoch nicht vorgesehen. Dahingegen wird in Workshops die Erstellung von Modellen, Funktionsmustern und Prototypen sowie der Umgang mit modernen, computergestützten Produktionstechniken erläutert. Das Labor ist nicht auf Gewinn ausgerichtet: Die Nutzer bezahlen das Material und einen Beitrag für den Verschleiß des Werkzeugs und der Maschinen. Eine Teilnahme an der Online-Fab-Academy des MIT ist in Vorbereitung.

Das Technikzentrum Lübeck, der GründerCube, der BioMedTec-Wissenschaftscampus und das Wissen-
schaftsmanagement unterstützen mit dem FabLab die Vermittlung von produktionstechnischem Wis-
sen, Innovationen und die Bildung neuer Geschäftsmodelle. Mit Unterstützung der Possehl-Stiftung Lübeck konnte das Labor mit einer CNC-Fräse und -Drehbank, zwei 3-D-Druckern, einem 3-D-Scanner und einem Laser-Cutter ausgestattet werden. Das Technikzentrum Lübeck stellt die 100 m2 umfas-
senden Räumlichkeiten zur Verfügung und übernimmt die infrastrukturelle Organisation sowie die Betreuung. Dieser Maschinenpark ermöglicht die Bearbeitung einer großen Anzahl von verschiedenen Materialien und Werkstücken.

Weitere Infos unter
www.fablab-luebeck.de

Dr.-Ing. Klaus Knaack,
VDI Lübeck

Im FabLab besteht für Schüler, Studenten oder Gründern von kleinen Unternehmen, Ingenieurbüros oder technisch-kreativen Bürgern eine wunderbare Möglichkeit, sich mit den modernen Fertigungs-
technologien zu beschäftigen. Darüber hinaus existieren heute vielfältige neue Materialien mit Eigenschaften, die bisher noch nicht genutzt werden konnten und die auf eine sinnvolle Anwendung warten.

Unser Campus-Roman jetzt im Buchhandel gelistet

Unser Campus-Roman – mehr Info unter www.impuls-der-stadt.de – ist jetzt auch beim Buchgroßhandel LIBRI gelistet und ist deshalb in der Taschenbuchversion (10 Euro) problemlos über den Buchhandel zu beziehen. Online-Bestellungen sonst auch über Amazon und dort auch als eBook (rd 3 Euro).

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Stiftungs-Uni Lübeck startet durch

„Als Stiftungsuniversität wollen wir uns neue Möglichkeiten erschließen, um unsere herausragende Position als forschungs- und lehrstarke lebenswissenschaftliche Universität zu stärken und weiter auszubauen“, begrüßt Prof. Hendrik Lehnert die Entwicklung. Der neue Status als Stiftungsuniversität eröffne zusätzliche Ressourcen für die erfolgreiche weitere Entwicklung der Universität. Die in der Vergangenheit erworbene hohe Qualität von Forschung und Lehre sei ein exzellentes Startkapital für die Stiftungsuniversität, so Lehnert.

Professor Hendrik Lehnert

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hendrik Lehnert, FRCP, FACP, Präsident der Universität zu Lübeck (Foto: Uni Lübeck / Guido Kollmeier)

Die vorhandenen Stärken zeigen sich eindrucksvoll in der Entwicklung bei Studierendenzahlen (+ 60 % seit 2004), Studienangebot (neun neue Studiengänge seit 2000), Drittmitteln für die Forschung (+ 90 % seit 2004) und Technologietransfer (+ 43 % betreute Gründungsprojekte seit 2013). Strategische Ziele der Stiftungsuniversität bis 2025 sind eine Studierendenzahl von 5.000, ein Drittmittelvolumen von 50 Millionen Euro und ein Fundraising-Ergebnis von 50 Millionen Euro.
2,3 Millionen Euro Initialspenden zum Start der Stiftungsuniversität
Namhafte erste Stiftungen für die Stiftungsuniversität sind Zuwendungen über 1,3 Millionen Euro von der Possehl-Stiftung für den Auf- und Ausbau eines professionellen Fundraising und der internen und externen Kommunikation, über 500.000 Euro durch die Jürgen-Wessel-Stiftung für den Kapitalstock der Stiftungsuniversität und über 200.000 Euro durch die Parcham’sche Stiftung für die Einrichtung einer Henning-Parcham-Lounge mit 200 zusätzlichen studentischen Arbeitsplätzen in der Hochschulbibliothek.
Weitere Initialspenden zum Start der Stiftungsuniversität sind 213.000 Euro von der Mach AG Lübeck für eine moderne Verwaltungs-Software für ein professionelles Management der Stiftungsuniversität sowie ein avisiertes testamentarisches Vermächtnis von 100.000 Euro. Damit beläuft sich die Gesamtfördersumme seit Gründung der Stiftungsuniversität am 1. Januar 2015 bereits auf 2,3 Millionen Euro. Darüber hinaus kommen 2015 Stiftungsprofessuren in einer Gesamtsumme von fünf Millionen Euro auf den Campus.
Life-Science-Campus für das 21. Jahrhundert
Derzeit entstehen auf dem Campus in Lübeck für insgesamt ca. 80 Millionen Euro universitäre Neubauten für das Zentrum für Gehirn, Hormone und Verhalten (Center of Brain, Behavior and Metabolism, CBBM) und für das Zentrum für Infektions- und Entzündungsforschung Lübeck (ZIEL), zwei der herausragenden Forschungsschwerpunkte der Universität. Entwicklungsziele für die kommenden zehn Jahre sind ein Haus der Medizintechnik für den dritten Forschungsschwerpunkt der Universität sowie ein Haus der Lehre für die akademische und berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung. Prof. Dr. Hendrik Lehnert: „Die beeindruckende bauliche Entwicklung des Campus in den vergangenen Jahren unterstreicht, wie sehr es sich um eine Universität in Bewegung handelt. Hier entsteht der Life-Science-Campus für das 21. Jahrhundert.“

Internet mit Ausblick

Eins der schönsten Büros im Dienstleistungsforum des TZL-Seelandstraße hat die Fa. JAMP . Unternehmer Frank Jürß ist sich dieser Tatsache durchaus bewusst. Mag ja auch sein, dass der Ausblick die Kreativität seines Internet-Business nachhaltig befördert; der Leitspruch im Büro passt jedenfalls dazu.

TZL_14.09.11_ 036 © Nils Bergmann

 

 

KiTa im TZL

… andere Reden drüber: Im TZL-Seelandstraße steht tatsächlich eine KiTa für die Mitarbeiterinnen der Technologiefirmen zur Verfügung und lässt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wenig einfacher werden …

Warum sind wir im TZL _ ENKON AG

Helene: Eindrücke einer Schülerreporterin vom TZL

Helene war eine Woche mit einer Video-Kamera an den drei Standorten des TZL unterwegs. Im Rahmen ihrer Firmen-Praktikumswoche hat sie mit vielen Leuten gesprochen und kurze Statements eingefangen, die in den nächsten Tagen und Wochen in den sozialen Netzwerken erscheinen werden. Hier schon mal vorab ihr Fazit aus den gewonnenen Eindrücken.

Die Gentechnik ist längst da

Ich möchte auf diesem Weg einen m.E. bedenkenswerten Zwischenruf aus FOCUS 5/2015 zur Kenntnis bringen. Es geht darum, wie Deutschland mit dem Thema Gentechnik und Lebensmittel umgeht. Untertitel des Beitrags ist: Unsere politischen Eliten kuscheln sich in die Öko-Nische. Die Umweltministerin träumt vom gentechnikfreien Deutschland.

Mag sein, dass wir mit Industrie 4.0 oder neuesten Medizintechnologien in anderen Technologiefeldern weniger Ressentiments haben. Kann aber auch sein, dass wir wieder Abgleiten in wohlstandsgesättigte Technologiefeindlichkeit – mit allem Respekt vor kritisch-konstruktiven Öko-Protagonisten?

Übrigens: Die Ernährungsindustrie ist in Lübeck ein höchst wichtiger Wirtschaftsbereich. Und medizinisch-gentechnologische Forschung und Entwicklung wird an der Uni auf hohem Niveau betrieben.

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Impuls der Stadt: Romankommentar eines Softwareentwicklers

Kommentar von Jörn Burmester, Softwareentwickler aus Lübeck: Ich war angenehm überrascht! Die Romaninformationen im Internet (www.impuls-der-stadt.de) und in den sozialen Netzen (Facebook) ließen für mich eher eine mit Technologie aufgepeppte Hansegeschichte erwarten. Tatsächlich ist „Impuls der Stadt“ eine spannende Story um eine Frau, die die turbulenten Anforderungen von Familie und Unternehmensführung sowie an sich selbst in eine neue Balance bringt. Dabei hilft ihr der Spirit des örtlichen Campus mit den anderen Lebenseinstellungen von Wissenschaftlern und Startups. Tradition und Technologie passen auf eine unerwartete Weise zusammen.
burmester

 

TZL in der neuen ADT-Arbeitsgruppe Green Economy

green economy adt

In der grünen Wirtschaft liegen für Innovations- und Gründerzentren zahlreiche Chancen. Unter dem Dach des ADT (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Technologiezentren)  Bundesverbandes haben sich Anfang 2014 etwa 20 Zentren zusammengeschlossen, um ein bundesweites Kompetenznetz von Gründerzentren mit Schwerpunkten im Bereich von Green Economy und Klimaschutz aufzubauen. Damit will die AG Green Economy dazu beitragen, die Rahmenbedingungen und die Infrastruktur für Unternehmensgründungen in grünen Zukunftsfeldern zu verbessern.

Die Aktivitäten der Arbeitsgruppe konzentrieren sich vor allem auf folgende Aufgabenfelder:

  • Entwicklung von auf Gründer der Green Economy zugeschnittenen Kompetenzen, Leistungen und Angeboten für Green Economy Center.
  • Durchführung von Netzwerkaktivitäten und Ermöglichung von Austausch. Dadurch erhalten die Gründer in den Kompetenzzentren überregionale Kontakte und Zugang zu Ideen aus anderen Regionen.
  • Identifikation und Austausch von Best Practices, um die Firmen in den Zentren optimal betreuen zu können.
  • Ermittlung und Systematisierung der Besonderheiten und Bedarfe von „grünen Gründern“.
  • Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung und Vermittlung der Potenziale der Green Economy.
  • Entwicklung von Qualitätskriterien und Standards für Green Economy Center.

 

Erste Hanse-trifft-Humboldt-Lounge

Copyright: Olaf Malzahn

Weihnachten ist das Fest der Liebe und auch der Geschenke. Eines gab es jetzt vorzeitig für die Wissenschaftsstadt. Nach dem einstimmigen Beschluss der Lübecker Bürgerschaft zum Zukunftskonzept des Wissenschaftsmanagements und dessen Verstetigung, wurde in dieser Woche das „Haus der Wissenschaft“ eingeweiht. Die Feier war mit der ersten Hanse-trifft-Humboldt-Lounge verbunden, zu der 125 Freunde und Förderer der Wissenschaftsstadt gekommen waren. Grußworte kamen von Bürgermeister Saxe. Er unterstrich den Wert von Wissenschaft für Innovation und Standortentwicklung. Gastreferent Dr. Klaus Sondergeld, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bremen gab in seinem Vortrag zahlreiche Antworten auf die Frage „Was bringt uns ein Haus der Wissenschaft?“ Im Anschluss daran wurde viel Wissen geteilt und passend zur Beziehung von Stadt und Wissenschaft von Dr. Raimund Mildner der Roman „Im Puls der Stadt“ vorgestellt. Ein Beleg dafür, dass nicht überall, wo Wissenschaft drin ist auch Wissenschaft drauf stehen muss. Bei Spanferkel und Rotspon gab es manche Anekdote und viel Freude darüber, dass Lübeck seinem Titelgewinn als „Stadt der Wissenschaft“ auch zwei Jahre nach dem Wissenschaftsjahr gerecht wird und das Konzept nachhaltig umsetzt. „Wir haben genau deshalb in die Bewerbung investiert und das Wissenschaftsmanagement mit vielen Partnern hier in unserer Stadt installiert“, unterstreicht die Vorsitzende der Possehl-Stiftung, Renate Menken, die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für die Zukunft der Stadt. „Allein der Titel ist doch kein Gewinn. Wichtiger ist die langfristige Umsetzung. Dafür haben wir uns als Förderer stets eingesetzt“, so Menken. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft begrüßt die Initiative in Lübeck ausdrücklich: „Lübeck beweist die Ernsthaftigkeit der damaligen Bewerbung und zeigt sich als zukunftsfähige Wissenschaftsstadt. Eine solche Glaubwürdigkeit findet überregional Beachtung“, betont Volker Meyer-Guckel, Vorstandsmitglied des Stifterverbands. Denn vor drei Jahren startete Lübeck in das Wissenschaftsjahr 2012. Alle waren stolz auf den Titelgewinn „Stadt der Wissenschaft“ und wollten anderen Wissenschaftsstädten in Deutschland den Nachweis liefern, dass Forschung und Lehre zu Lübeck passen. Und es ist gelungen: Wissenschaftler, Studierende, Kreative, Entscheider, Bürger, Jung und Alt – sie alle sind sich im Wissenschaftsjahr begegnet. Vielfältige Projekte sind entstanden und die Beziehung von Stadt und Wissenschaft, ja von Hanse und Humboldt hat sich gefestigt und nun gibt es diese gemeinsame Adresse: Das „Haus der Wissenschaft Lübeck“ in der Breiten Straße 6-8. „Für uns ist das eine wichtige Anlaufstelle für ehrenamtliches Engagement in der Wissenschaftsstadt“, betonte Friedhelm Anderl im Namen der Stadtteilkoordinatoren. „Gelebte Bürgerbeteiligung ist im Wissenschaftsjahr entstanden und wir haben Professoren und Studierende zu uns eingeladen. Das hat gewirkt, Freude bereitet und für Verständigung gesorgt“, so sein Rückblick. Hochschulen und Forschungseinrichtungen erhalten hier zudem eine zentrale Visitenkarte in der Stadt. Der Standort ist zugleich die Büroadresse des Wissenschaftsmanagement Lübeck und seine Entwicklung Bestandteil des Zukunftskonzepts. „Wir haben den Auftrag, für die Wissenschaftsstadt Lübeck einen Resonanzraum in der Gesellschaft zu schaffen. Das Haus der Wissenschaft ist hier ein wichtiger Beitrag, damit Lübeck als Wissenschaftsstadt wahrgenommen wird“, freut sich Wissenschaftsmanagerin Dr. Iris Klaßen. Ihrer Meinung nach geht es über den Dialog hinaus um das gemeinsame Tun und Handeln in Initiativen und Projekten. Susanne Kasimir, die für die Hansestadt Lübeck das Scharnier zum Haus der Wissenschaft ist, ergänzt: „ Das Haus der Wissenschaft soll Impulsgeber, Informationsdrehscheibe und Treffpunkt sein.“ Insofern war es ein innovativer Abend, an dem gleich vor Ort vielfältige Ideen gesammelt und eingebracht wurden. Denn, das „Haus der Wissenschaft Lübeck“ ist im Entstehen. Es gibt kein verordnetes Konzept. Impulse aus der Gesellschaft sollen einfließen. Der Raum ist da, die Adresse benannt und mit dem Wissenschaftsmanagement der Impulsgeber und die Koordinierungsstelle etabliert. In einer mobilen Gesellschaft ist es wichtig, dass es Konstanten und auch Kümmerer gibt. Diejenigen, die den roten Faden in der Hand behalten, auch Talsohlen durchschreiten und an gemeinsame Ziele erinnern. Das ist eine gute Ausgangsposition für die Beziehung von Stadt und Wissenschaft. +++

Quelle: Wissenschaftsmanagement der Hansestadt Lübeck

 

„Haus der Wissenschaft“ im TZL-City eröffnet

Lübecker „Haus der Wissenschaft“ im TZL-City eröffnet – die Wissenschaft kommt zum Bürger …

Haus der Wissenschaft

Banner Haus der Wissenschaft

Neuer Campus-Roman des TZL

Auf dem Lübecker „BioMedTech“-Hochschulcampus und im TZL arbeiten kreative Forscher und Unternehmensgründer gemeinsam daran, innovative Ideen und Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.  Der besondere, kommunikativ-kreative „Spirit“ auf dem Campus und in der ganzen „Stadt der Wissenschaft“ Lübeck findet jetzt auch in einem spannenden Campus-Roman seinen Ausdruck.

Mehr dazu unter www.impuls-der-stadt.de und bei www.facebook.com/ImPulsderStadt

Das ultimative Weihnachtsgeschenk könnt ihr als 250seitiges Taschenbuch via Mail bei tzl@tzl.de bestellen oder als eBook unter  http://www.amazon.de/ImPuls-Stadt-Krise-Hoffnung-Aufbruch-ebook/dp/B00QMEK5DA

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Brücke vom Gerüst freigelegt

Die Brücke zwischen MFC 4 und 5 ist fertig. Nach „unendlich“ langer Zeit ist das Gerüst entfernt und eine der selten gewordenen Verbindungsbrücken – viele Erinnern sich noch an die Haerder-Brücker – zwischen zwei Gebäuden zur Nutzung freigegeben.

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FamSurg für familienfreundliche Chirurgie

Das Projekt wurde seinerzeit von der UniTransferKlinik ( www.unitransferklinik.de ) initiiert und – offensichtlich erfolgreich – angeschoben.

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Industrie-in-Klinik-Plattform Lübeck

Medizintechnik-Firmen sehen heute die eigene Fähigkeit zur Innovation als Schlüsselkompetenz. Das Management von Innovation wird in Kooperation mit wissenschaftlichen Instituten bereits aktiv betrieben. Darüber hinaus müssen die klinischen Innovationsanforderungen aus der medizinischen Versorgung gezielt identifiziert und genutzt werden. Bei ihrer Beteiligung an der BMBF-Ausschreibung “ Industrie-in-Klinik-Plattform“  fokussiert die UniTransferKlinik Lübeck darauf, eine beidseitig bedarfsgerechte Schnittstelle zwischen dem Innovationsmanagement innerhalb der Firmen und klinischen Partnern aufzubauen, um die jeweiligen Kompetenzen gezielt und synergetisch aufeinander abzubilden und Lücken zu schließen.

Die Industrie-in-Klinik-Plattform Lübeck (IKP-HL) soll die am Standort bereits breit etablierte Zusammenarbeit von medizintechnischer Wissenschaft und Wirtschaft erweitern, wie sie sich insbesondere aus bundesweit angelegten technologieorientierten Frühphasen-F+E-Verbundvorhaben entwickelt hat. Die dabei gewonnenen Erfahrungen in der Koordination, der Moderation und der spezifischen Projektunterstützung sollen in der von Herstellern und Kliniken getragenen Plattform-Betreibergesellschaft UniTransferKlinik GmbH  sollen auf das neue Geschäftsfeld klinischer Anwendungen auf der IKP-HL adaptiert  werden.

Mit der Industrie-in-Klinik-Plattform Lübeck werden so die standortbezogenen industriellen Wertschöpfungsprozesse gestärkt: nach Art und Anzahl der beteiligten Firmen sowie neuer Ausgründungs-Unternehmen und durch die intensive direkte Kooperation mit zunächst zehn ausgewählten, befähigten und kompetenten sowie vernetzten Kliniken des UKSH in Lübeck. In der Folge werden neue und/oder im Funktions-/Anwendungsbezug erweiterte Produkte/Systeme schneller und anwendungsnäher vermarktet, was die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Firmen erhöht. Die Kliniken werden bei ihrer Qualitätsverbesserung der Patientenversorgung und durch mehr Prozesseffizienz profitieren.  IKP-HL schafft damit die Voraussetzungen, um den Standort Lübeck klinikfokussiert als überregional tätiges norddeutsches Medizintechnik-Zentrum weiter zu entwickeln.

www.unitransferklinik.de  /  https://www.facebook.com/UniTransferKlinik?ref=hl

industrie-in-klinik

Konsequenzen der Digitalisierung

Was ein hochkompetenter und Professor und Unternehmer dazu sagt: Interessant und anregend !!

Lübeck-Songwriter im TZL

Projekt Caramba baut im TZL an der Seelandstraße sein Tonstudio auf. Wer sie noch nicht kennt, möge doch mal hier schauen:   http://www.band-luebeck.de/Musik/Band.html

Den Song „Mein kleines Lübeck“ findet ihr auch auf der Homepage des TZL oder sonst hier: https://www.youtube.com/watch?v=frM8z8gIiWA

caramba

The Cell Makers

…. iPS-HL war der Uni-Gründerpreisträger der Sparkasse zu Lübeck 2014. LifeScinceNord macht schon mal Werbung, worum es bei der Gründung eigentlich geht; und die passende Veranstaltung folgt umgehend:

//www.lifesciencenord.de/termine/termine-2014/nov/life-science-nord-forum-zum-thema-stammzellen/

The Cell Makers

Cellmakers The Cell Makers