Keine Angst vor der eigenen Courage

Der Global Entrepreneurship Monitor untersucht Unternehmensgründungen im internationalen Vergleich ( vgl www.http://gemconsortium.org/ ). Der neueste Report attestiert Deutschland vergleichsweise eigentlich ganz günstige Rahmenbedingungen, insbesondere betreffend Fördermöglichkeiten  bei technologieorientierten StartUps  in deren Seed-Phase, also unmittelbar im Zeitraum der eigentlichen Gründung. Der Schulterschluss von EXIST-Gründerhochschule Lübeck (Brückeninstitut von Uni und FH im GründerCube; www.gruendercube.de) und den drei TZL-Standorten Campus, City und Seelandstraße ist hier beispielgebend.

Als Hemmnisse für ein stärkeres Gründungsgeschehen – bei den innovationsbasierten Volkswirtschaften liegt Deutschland weit hinten – wird vor allem eine gering ausgeprägte Gründerkultur angesehen in Verbindung mit einem Stigma des Scheiterns. Erstere wird auf dem Campus durch die EXIST-Gründerhochschule unter den Studierenden gezielt aufgebaut. Das vermeintliche Stigma des Scheiterns ist nach den Erfahrungen des TZL im Technologiebereich jedoch gar nicht gegeben: Auch nicht erfolgreiche Gründer qualifizieren sich allemal durch ihr StartUp-Engagement für das Intrapreneurship in etablierten Unternehmen.

Im Fazit ist jedenfalls Angst vor der eigenen Courage jedenfalls weit weniger berechtigt als die die laut Studie z.B. in Griechenland massiv gegebene Angst vor der Pleite.

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